In der Staatskanzlei fand der Standortdialog zur Bundeswehr statt.

Bei dem Dialog, unter anderem mit dem Beauftragten des Bundesministeriums der Verteidigung für die strategische Liegenschaftsreserve, Oberst Hans-Jürgen Neubauer, ging es zum Beispiel darum, an welchen Liegenschaften Bautätigkeiten erfolgen sollen und welche bayerischen Standorte betroffen sind. Wolfgang Fackler, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Wehrpolitik, informierte sich dabei über den geplanten Aufwuchs der Bundeswehr und dessen Auswirkungen auf Bayern. „Der geplante Personalaufwuchs auf 260.000 Soldatinnen und Soldaten bis 2035 ist ein notwendiges, aber ambitioniertes Ziel“, so Fackler. Beim militärischen Bauen investiere man in Bayern bereits seit Längerem kräftig: „Allein 590 Millionen Euro betrugen die Investitionen im vergangenen Jahr – das zeigt, dass wir es ernst meinen. Das Gesetz zur Förderung der Bundeswehr in Bayern, mit dem das militärische Bauen vereinfacht wurde, spiele hier eine wichtige Rolle“, betonte der Vorsitzende.
