Über die derzeitigen Herausforderungen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern hat sich Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek mit der neuen Präsidentin der Hochschule Neu-Ulm, Julia Kormann, in dieser Woche ausgetauscht.
Prof. Dr. Julia Kormann hat im März 2026 die Nachfolge von Prof. Dr. Uta M. Feser angetreten. Die Hochschule Neu-Ulm zählt mit inzwischen 4.400 Studentinnen und Studenten zu den rasant wachsenden Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern. Rund 20 Prozent der Studentinnen und Studenten haben einen internationalen Hintergrund. Das erklärte Ziel der Präsidentin ist die Möglichkeiten einer engeren Verzahnung zwischen Lehre, Forschung und Transfer.
Die Hochschulen hätten unter dem Stichwort „bedarfsorientierte Innovationen für die Region“ ein weites und spannendes Tätigkeitsfeld zu bearbeiten. Die HNU könne in der Region als treibende Kraft wirken. Die Lehre sollte künftiger noch enger mit der regionalen Wirtschaft gestaltet werden. In der Hochschulverwaltung setzt die Präsidentin auf digitalen Wandel und Nachhaltigkeit.
Auch die Abgeordnete des Stimmkreises Günzburg Jenny Schack unterstützt eine engere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen schwäbischen Hochschulen und der regionalen Wirtschaft. Es wurden verschiedene Themen gemeinsamen Interesses identifiziert, zum Beispiel das Thema Cybersicherheit und Demokratieförderung.


