Petra Högl, Tanja Schorer-Dremel, Leo Dietz, Sebastian Friesinger, Petra Loibl, Thomas Pirner, Sascha Schnürer, Thorsten Schwab, Kristan Freiherr von Waldenfels, Florian Streibl, Felix Locke, Ulrike Müller, Martin Behringer, Martin Brunnhuber, Susann Enders, Stefan Frühbeißer, Johann Groß, Wolfgang Hauber, Bernhard Heinisch, Alexander Hold, Marina Jakob, Nikolaus Kraus, Josef Lausch, Christian Lindinger, Rainer Ludwig, Michael Piazolo, Bernhard Pohl, Julian Preidl, Anton Rittel, Martin Rosenberger, Markus Saller, Martin Scharf, Werner Schießl, Gabi Schmidt, Johanna Schramm, Roswitha Toso, Roland Weigert, Jutta Widmann, Benno Zierer, Felix von Zobel, Thomas Zöller
Die Staatsregierung wird aufgefordert zu prüfen und im Ausschuss darüber zu berichten, ob es im Rahmen vorhandener Stellen und Mittel möglich ist, an einer staatlichen Einrichtung oder in Kooperation mit einer bestehenden Forschungseinrichtung ein Institut zu etablieren, bei der Direktvermarkter und Einsteiger in der Lebensmittelerzeugung, rechtssicher und mit überschaubarem finanziellen Aufwand Produkte aus der landwirtschaftlichen Primärproduktion zu regionalen Erzeugnissen veredeln können.
Während der Infofahrt des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus wurde u.a. auch das Alberta Food Centre besichtigt. Es handelt sich hierbei um eine vom Agrarministerium der kanadischen Provinz Alberta betriebene Einrichtung zur Förderung von Lebensmittel- und Getränkeunternehmen. Es bietet Start-ups und etablierten Firmen eine hochmoderne Infrastruktur. Diese können dort Produktionsräume mieten, um neue Technologien, Rezepte und Produktionsverfahren zu entwickeln, um Produkte marktreif zu machen. Dabei werden sie von Experten, Lebensmittelsicherheit und Produktentwicklung unterstützt.
Gerade für Einsteiger in die Produktion oder Direktvermarkter bietet eine solche Einrichtung eine gute Möglichkeit , einerseits mit übeschaubarem finanziellen Aufwand und andererseits mit hoher Rechtssicherheit ein Produkt zu entwickeln.
Auch dem Ansatz möglichst viele Produkte regional zu erzeugen und zu vermarkten, würde eine solche Einrichtung gerecht werden
