Holger Dremel, Petra Högl, Winfried Bausback, Tanja Schorer-Dremel, Leo Dietz, Norbert Dünkel, Jürgen Eberwein, Thorsten Freudenberger, Sebastian Friesinger, Alfred Grob, Josef Heisl, Thomas Holz, Petra Loibl, Thomas Pirner, Sascha Schnürer, Thorsten Schwab, Martin Stock, Kristan Freiherr von Waldenfels, Florian Streibl, Felix Locke, Bernhard Heinisch, Martin Behringer, Martin Brunnhuber, Susann Enders, Stefan Frühbeißer, Johann Groß, Wolfgang Hauber, Alexander Hold, Marina Jakob, Nikolaus Kraus, Josef Lausch, Christian Lindinger, Rainer Ludwig, Ulrike Müller, Michael Piazolo, Bernhard Pohl, Julian Preidl, Anton Rittel, Martin Rosenberger, Markus Saller, Martin Scharf, Werner Schießl, Gabi Schmidt, Johanna Schramm, Roswitha Toso, Roland Weigert, Jutta Widmann, Benno Zierer, Felix von Zobel, Thomas Zöller
Die Staatsregierung wird aufgefordert zu prüfen, ob und inwieweit die Waldbrandbekämpfung in Bayern gestärkt werden kann, beispielsweise durch den Ausbau spezialisierter Einheiten für die Waldbrandbekämpfung und der gezielten Einbeziehung von KI-Systemen. Über das Ergebnis der Prüfung ist dem Landtag unter Berücksichtigung der bereits im Bereich der Waldbrandbekämpfung umgesetzten und laufenden Maßnahmen schriftlich zu berichten.
Vor dem Hintergrund des Klimawandels ist mit einer Zunahme der Häufigkeit und Intensität von Waldbränden zu rechnen. Eine schnelle, gut koordinierte und fachlich adäquate Brandbekämpfung ist notwendig zum Schutz von Menschenleben, Siedlungen und Infrastruktur sowie des bayerischen Waldökosystems.
Daher sollte überprüft werden, ob durch einen gezielten Ausbau spezialisierter Einheiten für die Waldbrandbekämpfung die Handlungsfähigkeit im Einsatz verbessert werden kann. Hierbei ist der aktuelle Stand in den Blick zu nehmen und darauf aufbauend ggf. Anpassungen bei bereits bestehenden Kompetenzen an aktuelle Entwicklungen und Bedarfe zu prüfen. Fähigkeitslücken sollen identifiziert und bei Bedarf durch ergänzende Maßnahmen geschlossen werden. Nur mit klaren Erkenntnissen über bereits erreichte Fortschritte und evtl. verbleibende Schwachstellen lassen sich Prioritäten für etwaig notwendige kurz- und mittelfristige Maßnahmen festlegen.
Hierbei sind Erkenntnisse aus der aktuellen Waldbrandsaison in die Prüfung einzubeziehen. Damit kann ein aktuelles und belastbares Bild der getroffenen Vorbereitungen und ihrer Wirksamkeit in Bayern gewonnen werden.-
