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Haushaltplan 2026/2027
hier: Klinikum der TUM und Uniklinik Regensburg - Phagenforschung
(Kap. 15 13 neuer Tit. 682 47)

17.03.2026 - Änderungsantrag |

Initiatoren:
Klaus Holetschek, Michael Hofmann, Winfried Bausback, Josef Zellmeier, Robert Brannekämper, Barbara Becker, Daniel Artmann, Andrea Behr, Maximilian Böltl, Franc Dierl, Alex Dorow, Thorsten Freudenberger, Patrick Grossmann, Andreas Jäckel, Manuel Knoll, Harald Kühn, Stefan Meyer, Martin Mittag, Stephan Oetzinger, Andreas Schalk, Bernhard Seidenath, Helmut Schnotz, Sascha Schnürer, Tanja Schorer-Dremel, Werner Stieglitz, Carolina Trautner, Florian Streibl, Felix Locke, Bernhard Pohl, Tobias Beck, Martin Behringer, Martin Brunnhuber, Susann Enders, Stefan Frühbeißer, Johann Groß, Wolfgang Hauber, Bernhard Heinisch, Alexander Hold, Marina Jakob, Michael Koller, Nikolaus Kraus, Josef Lausch, Christian Lindinger, Rainer Ludwig, Ulrike Müller, Michael Piazolo, Julian Preidl, Anton Rittel, Markus Saller, Martin Scharf, Werner Schießl, Gabi Schmidt, Roswitha Toso, Roland Weigert, Jutta Widmann, Benno Zierer, Felix von Zobel, Thomas Zöller

Im Entwurf des Haushaltsplans 2026/2027 wird folgende Änderung vorgenommen:


 


In Kap. 15 13 wird ein neuer Titel 682 47 (Zuschuss für Phagenforschung) im Jahr 2026 mit 350,0 Tsd. - dotiert.


 


In Kap. 15 22 wird ein neuer Titel 682 47 (Zuschuss für Phagenforschung) im Jahr 2026 mit 350,0 Tsd. - dotiert.


 


Zur Deckung wird Kap. 13 02 Tit. 893 06 herangezogen.



In Bayern haben die Universitäten TU München und Regensburg ein -Phagenkompetenzzentrum- gegründet, um die Forschung im Kampf gegen multiresistente Keime zu verbessern. Ziel ist es, daneben sehr rasch die Versorgung Betroffener mit Phagentherapien zu ermöglichen, um die hohe Sterblichkeits- und Invalidisierungsrate aufgrund von Infektionen mit multiresistenten Keimen zu senken. Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln sollen die erste bundesdeutsche Herstellungserlaubnis für therapeutische Phagen bis Ende 2026 erlangt sowie leistungsfähige Phagenbanken an der Technischen Universität München und der Universität Regensburg im Rahmen des BayPha-Konsortiums systematisch aufgebaut und weiterentwickelt werden. Ziel ist es, Phagen so schnell wie irgend möglich bei Patientinnen und Patienten anzuwenden.

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