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Haushaltsplan 2026/27;
hier: Zuweisungen an Sonstige für Investitionen
(Kap. 15 05 Tit. 893 71)

17.03.2026 - Änderungsantrag |

Initiatoren:
Klaus Holetschek, Michael Hofmann, Winfried Bausback, Tanja Schorer-Dremel, Martin Wagle, Josef Zellmeier, Robert Brannekämper, Barbara Becker, Ilse Aigner, Daniel Artmann, Jürgen Baumgärtner, Maximilian Böltl, Franc Dierl, Alex Dorow, Stefan Ebner, Wolfgang Fackler, Karl Freller, Thorsten Freudenberger, Patrick Grossmann, Josef Heisl, Petra Högl, Thomas Holz, Andreas Jäckel, Björn Jungbauer, Manuel Knoll, Jochen Kohler, Harald Kühn, Petra Loibl, Stefan Meyer, Martin Mittag, Stephan Oetzinger, Jenny Schack, Andreas Schalk, Helmut Schnotz, Kerstin Schreyer, Harald Schwartz, Bernhard Seidenath, Werner Stieglitz, Peter Tomaschko, Carolina Trautner, Peter Wachler, Florian Streibl, Felix Locke, Bernhard Pohl, Tobias Beck, Martin Behringer, Martin Brunnhuber, Susann Enders, Stefan Frühbeißer, Johann Groß, Wolfgang Hauber, Bernhard Heinisch, Alexander Hold, Marina Jakob, Michael Koller, Nikolaus Kraus, Josef Lausch, Christian Lindinger, Rainer Ludwig, Ulrike Müller, Michael Piazolo, Julian Preidl, Anton Rittel, Markus Saller, Martin Scharf, Werner Schießl, Gabi Schmidt, Roswitha Toso, Roland Weigert, Jutta Widmann, Benno Zierer, Felix von Zobel, Thomas Zöller

Im Entwurf des Haushaltsplans 2026/27 wird folgende Änderung vorgenommen:


 


In Kap. 15 05 wird im Tit. 893 71 für das Jahr 2026 der Ansatz (Zuweisungen an Sonstige für Investitionen) von 0,0 Tsd. Euro um 5.719,0 Tsd. Euro auf 5.719,0 Tsd. Euro erhöht.


 


Die Deckung erfolgt aus Kap. 13 02 Tit. 893 06.



Damenstiftskirche Sankt Anna in München 


Die Mittel in Höhe von 610,0 Tsd. Euro werden für die Innensanierung der spätbarocken Damenstiftskirche Sankt Anna in der Damenstiftsstraße / Altheimer Eck in der Münchner Innenstadt dringend benötigt. Die Kirche, die von Karl Albrecht (dem Sohn von Max Emanuel und Kontrahenten von Kaiserin Maria Theresia) 1732-1735 durch den Baumeister Johann Baptist Gunetzrainer als neue Klosterkirche für die Salesianerinnen erbaut wurde, wurde im zweiten Weltkrieg bis auf die Außenmauern zerstört und 1980 wiederaufgebaut. 2021 musste das Gotteshaus wegen Baufälligkeit geschlossen und wegen herabfallender Fassadenteile notgesichert werden. Nach der Außensanierung inklusive Dachtragwerk soll nun die Sanierung des Innenraumes inclusive der Gruft erfolgen. 


 


Notsicherung der Pfarrkirche Sankt Georg Tückelhausen 


Die heutige Pfarrkirche Sankt Georg in Tückelhausen (Stadt Ochsenfurt) ist eine der besterhaltenen Klosterkirchen der Kartäuser in Süddeutschland. Sie geht in der Anlage auf die Jahre um 1200 zurück. Die Mittel (250,0 Tsd. Euro) werden für die Notsicherung, vor allem die Erneuerung der Dacheindeckung sowie die Reparatur des Dachwerks, dringend benötigt. Denn die wertvolle Innenausstattung, wie zum Beispiel der kostbare Rokoko-Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert mit einer Kreuzabnahme aus dem 17. Jahrhundert sowie die vier Seitenaltäre, sind derzeit akut gefährdet. 


 


Wallfahrtskirche Sankt Quirin Püchersreuth


Die Wallfahrt nach Püchersreuth im Landkreis Neustadt an der Waldnaab geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Die Wallfahrtskirche ist in die Jahre gekommen. Nach der Außensanierung soll nun die Innenrenovierung angegangen werden. Mit den Mitteln (367,0 Tsd. Euro) sollen die Raumschale und die Kunstausstattung (vor allem die Hoch- und Seitenaltäre) restauriert werden. Der neuzeitliche Bodenbelag soll zurückgebaut und die Elektroinstallation erneuert werden. 


 


Friedhofsmauer Appetshofen-Lierheim


Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Heroldingen-Appetshofen im Landkreis Donau-Ries soll mit den Mitteln (80,0 Tsd. Euro) in die Lage versetzt werden, die dringend sanierungsbedürftige Friedhofsmauer wieder in Stand zu setzen.


 


Museum für Menschen mit Behinderung Ursberg, Landesausstellung -Schwesterherz! Frauen retten Bayern- 


Zur Herrichtung der Ausstellungsräume für die geplante Landesausstellung in Ursberg -Schwesterherz! Frauen retten Bayern- werden durch die Bildungs- und Kulturwerkstatt Klosterort Ursberg gGmbH weitere Mittel (350,0 Tsd. Euro) benötigt Damit soll insbesondere die technische Infrastruktur saniert, der Brand- und Klimaschutz verbessert und barrierefreier Zugang zu allen Räumen der Landesausstellung geschaffen werden. Für die Ausstellung werden mehrere Gebäude des Dominikus-Ringeisen-Werks zu Ausstellungsflächen umgebaut. Hierfür werden hohe Kosten auf die Verantwortlichen des Werks zukommen. Daher soll das Dominikus-Ringeisen-Werk diesbezüglich mit 185,0 Tsd. Euro unterstützt werden. 


 


Deutscher Orden Weyarn


Die zusätzlichen Mittel (220,0 Tsd. Euro) werden für die Sanierung von Dächern an der ehemaligen Klosteranlage, dem Postgebäude und dem Konventstock (Klosterweg 1, Weyarn) benötigt. Eine Reihe von Dächern der Anlage haben hohen Instandsetzungsbedarf. Es liegt eine Bestandsanalyse vor. 


 


Schätzlgarten Dillingen 


Mit den Mitteln (50,0 Tsd. Euro) soll der Kulturerbe Bayern e.V. in die Lage versetzt werden, für die Lothar-Schätzl-Stiftung den die Künstlervilla umgebenden Garten gemäß Parkpflegewerk wiederherzustellen. Der Dillinger Maler und Kunsterzieher Lothar Schätzl (1914-2006) hinterließ ein reiches und vielfältiges Werk. Das denkmalgeschützte Wohnhaus Schätzls liegt in einem parkartigen Garten nahe der Stadtpfarrkirche und dem ehemaligen Jesuitenkolleg.


 


Renovierung der Fassaden von Kloster Benediktbeuern


Mit den Mitteln in Höhe von 650,0 Tsd. Euro soll die Sanierung der Fassaden des Klosters Benediktbeuern angegangen werden. Am 26. August 2023 wurde das Kloster durch orkanartige Böen, heftigen Starkregen und tennisballgroße Hagelkörner schwer beschädigt. Seither befindet sich das Kloster im Zustand der Dauersanierung. 


 


Sankt Leonhard Oberdingolfing 200,0 Tsd. Euro


Mit den Mitteln (200,0 Tsd. Euro) soll die Gesamtrenovierung der Filialkirche unterstützt werden. Die Nebenkirche von St. Johannes Dingolfing ist sowohl bau- als kunstgeschichtlich von höchster Bedeutung. Als ein als Votivkirche der Bürgerschaft erbautes Gotteshaus besticht sie durch den reich gegliederten Nordturm und eine beachtenswerte Ausstattung (Altäre aus dem 17./18. Jahrhundert, Chorgestühl von 1716, Kreuzweg um 1700 aus der ehemaligen Franziskanerkirche in Dingolfing, Holz-Epitaphen für Schwedengeiseln von 1633).


 


Kloster Schäftlarn


Mit den Mitteln (500,0 Tsd. Euro) soll die Gesamtrenovierung der Klosterhauptgebäudes und des Schulerweiterungsbaus unterstützt werden. Die Mittel sind im Rahmen der Denkmalförderung außerdem für die Arrondierung und Aktualisierung der vorhandenen Voruntersuchungen sowie restauratorischen Maßnahmen an der Hauskapelle bestimmt.


 


Umzug des digitalen Bergwerks vom Radom Raisting ins Bergwerkmuseum nach Peißenberg


Das im Radom Raisting gezeigte digitale Modell eines Bergwerks (-Bergwerkszwilling-) soll mit den Mitteln (80,0 Tsd. Euro) in das Bergwerksmuseum nach Peißenberg verlegt werden, weil es zu diesem Museum auch nach Ansicht der Stelle für nichtstaatliche Museen thematisch besser passt. Im Gegenzug dazu erhält das Radom Raisting eine neue Ausstellung -Hero- und -Timeline-, die die ehemalige Nutzung des Radoms Raisting und seine wichtige Funktion als Richtfunkstation transparent macht.


 


Renovierung des ehemaligen Schaufelraddampfers Andechs


Mit den Mitteln (200,0 Tsd. Euro) soll die Bayerische Seglervereinigung e.V. bei der Sanierung des denkmalgeschützten ehemaligen Raddampfers (-Andechs-) der Ammerseeschifffahrt unterstützt werden. Der Verein hat in dem Dampfer sein Vereinsheim untergebracht. Die Sanierungskosten liegen deutlich höher als ursprünglich geschätzt.


 


Kirche Sankt Stephanus Fessenheim 


Die Mittel (60,0 Tsd. Euro) werden insbesondere für die Sanierung des im 18. Jahrhundert erbauten Kirchturms der Kirche Sankt Stephanus im Wechinger Ortsteil Fessenheim (Landkreis Donau-Ries) dringend benötigt, da dieser einzustürzen droht. 


 


Kloster Hammelburg


Mit den Mitteln (130,0 Tsd. Euro) soll die Außensanierung der Klosterkirche unterstützt werden. Der Denkmalschutz stellt hohe Anforderungen, so dass der Verein Bayerische Musikakademie Hammelburg erhebliche Eigenmittel für die denkmalschutzgerechte Sanierung und Folgenutzung des Gebäudes aufbringen muss. Die sanierte Kirche soll anschließend in die Arbeit der Musikakademie eingebunden werden. Die Bayerische Musikakademie Hammelburg ist eine Einrichtung, die insbesondere der Anregung, Fortbildung und Pflege des instrumentalen und vokalen Musizierens im Bereich der musischen Jugendarbeit sowie der Fortbildung von professionellen und Laienmusikern dient. Die Besucher und Lehrgangsteilnehmer kommen nicht nur aus der Region, sondern aus ganz Bayern. Die Akademie ist aber auch national und international anerkannt. Die Musikakademie Hammelburg verwirklicht eine beispielhafte Nutzung eines Klosterensembles.


 


Außenrenovierung Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Bodenmais (Landkreis Regen)


Die Mittel (20,0 Tsd. Euro) werden für Erd- und Drainagearbeiten bei der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Bodenmais dringend benötigt. Bei Voruntersuchungen hat sich herausgestellt, dass die Kirche über keinerlei Drainage verfügt. Um das Gebäude vor weiterem Schaden zu schützen und sie langfristig zu erhalten, ist der Einbau einer Drainage unbedingt erforderlich.


 


Sanierung Kirchturm Sankt Bartholomäus in Ottowind im Kirchspiel Großwalbur


Die Mittel (120,0 Tsd.-Euro) werden für die Sanierung des Kirchturms von Sankt Bartholomäus im Kirchspiel Großwalbur (Gemeinde Ottowind, Landkreis Coburg) dringend benötigt. Die ältesten Teile des heute evangelischen Gotteshauses gehen noch auf das 12. bzw. 13. Jahrhundert zurück. Der nun sanierungsbedürftige imposante 42 Meter hohe Chorturm aus dem 18. Jahrhundert verfügt über eine achteckige schiefergedeckte Schweifkuppel.


 


Sanierung Altes Kurhaus Bad Alexandersbad


Am historischen Kurhaus Bad Alexandersbad sollen mit den Mitteln (200,0 Tsd. Euro) die Fassaden originalgetreu wiederhergestellt werden, inclusive der Original-Putze sowie der ursprünglichen Fenster. Auch ein einstmals bestehender Balkon soll wiedererstehen. Das Kurhaus prägt das harmonische Gesamtbild des Kurortes. Träger der Baumaßnahme ist die Bertold und Brigitte Hollering Stiftung.


 


Kirchturm Sankt Kilian Bad Windsheim


Die evangelisch-lutherische Stadtkirche Sankt Kilian in Bad Windsheim aus dem 18. Jahrhundert (Baumeister: Johann David Steingruber) blickt auf eine reiche Geschichte zurück: sie steht auf dem Gelände eines karolingischen bzw. merowingischen Vorgängerbaus aus dem Jahr 740. Der romanische Vorgängerbau aus der Wende des 12. zum 13. Jahrhundert ging beim großen Stadtbrand 1730 unter. Mit den Mitteln (160,0 Euro) soll im Vorfeld der Sanierung eine Voruntersuchung in Auftrag gegeben werden.


 


Kirchen- und Turmsanierung Sankt Martin Illertissen


Die katholische Pfarrkirchenstiftung Sankt Martin benötigt dringend Mittel (20,0 Tsd. Euro), um den Kirchturm und die Außenfassade zu sanieren. Geplant sind auch eine Restaurierung der Ziffernblätter und des Zeigers der Turmuhr sowie die Neubefestigung des Pflasterbelags im Kirchhof und am Martinsbrunnen. 


 


Theater Mummpitz


Für den Einbau einer Lüftungs- und Klimaanlage im Theatersaal erhält das Theater Mummpitz in Nürnberg einen Zuschuss in Höhe von 85,0 Tsd. Euro.


 


Siechhof Eichstätt: Restaurierung von Fresken


Der Siechhof in Eichstätt gilt als einzige komplett erhaltene spätmittelalterliche Anlage eines Leprosenhauses in Deutschland und ist daher ein Denkmal von nationalem Rang. Mit den Mitteln (60,0 Tsd. Euro) sollen die Fresken in der Siechenkapelle Sankt Lazarus restauratorisch gesichert werden.  


 


Restaurierung Bronzestandbild Schloss Wildenberg


Im Zusammenhang mit der Nachnutzung des Schlosses Wildenberg soll mit Mitteln in Höhe von 25,0 Tsd. Euro auch die kunsthistorisch bedeutende Bronzestatue des Reichsrates Carl Philipp Kesling (1763-1849) restauriert und der dazugehörige Sockel saniert werden.


 


Restaurierung Marienkapelle Nordhalben


Mit den Mitteln (110,0 Tsd. Euro) soll die Marienkapelle Nordhalben im Landkreis Kronach saniert werden. Es wurden an mehreren Stellen Feuchtigkeitsschäden und Insektenbefall festgestellt. Der erste Bauabschnitt soll u.a. den Dachabschluss, den Außen- und Sockelputz, den spätgotischen Nebeneingang, die Verankerung des Giebelreiters (Glockenturm), den Haupteingang und die Türportale umfassen. Initiator ist die Stiftung Heimat Nordhalben. Bei der Kapelle -Mariä Heimsuchung- handelt es sich wahrscheinlich um die Nachfolgerin einer ehemaligen Burgkapelle der bereits 1525 hier untergegangenen Burg. Die Kapelle dient u.a. zur Verabschiedung und zur Rückkehr der Fußwallfahrer zum 40 km entfernten Marienweiher.


 


Kirchdach Sankt Margaretha in Eggersham bei Pocking


Die Katholische Pfarrkirchenstiftung Pocking (im Landkreis Passau) erhält 50,0 Tsd. Euro für die Sanierung des Daches von St. Margaretha in Eggersham, da einige Balken schon zu erodieren beginnen.


 


Sankt Koloman 50,0 Tsd. Euro


Die denkmalgeschützte Sankt Koloman Wallfahrtskapelle ist eine der wenigen im Rokoko-Stil erbauten Kirchenanlagen im Rottal und gilt als Kleinod. Es handelt sich um eine Nebenkirche, die sich im Eigentum der Pfarrkirchenstiftung Mittich befindet. Die Mittel (50,0 Tsd. Euro) werden insbesondere für die Sanierung des Daches dringend benötigt.


 


Temperierung des Anbaus an den Lokschuppen


Der Verein Amberger Kaolinbahn e.V. benötigt dringend Mittel (25,0 Tsd. Euro), um den Anbau an den 1918-1923 erbauten Lokschuppen künftig ganzjährig nutzen zu können. Der Verein hat das Gebäude vor dem Verfall gerettet und in Eigenarbeit umgebaut. Der Anbau soll künftig als Ausstellung, Vortrags- und Aufenthaltsraum genutzt werden können. Der Name des Vereins geht auf den ehemaligen Kaolinbergbau im Landkreis Amberg-Sulzbach zurück. Kaolin, auch als weißer Ton bezeichnet, war ein in der traditionellen Porzellanherstellung wichtiger Rohstoff.


 


Maria im Elend bei Baar (Schwaben)


Die denkmalgeschützte Wallfahrtskirche Maria im Elend an der Staatsstraße 2045, zwischen Thierhaupten und Baar (Schwaben) ist dringend sanierungsbedürftig. Mit den Mitteln in Höhe von 50,0 Tsd. Euro soll der Katholischen Kirchenstiftung Sankt Laurentius Oberbaar ermöglicht werden, die Statik des Gebäudes zu erhalten. 


 


Sanierung -Römerturm- Kaufbeuren


Die Mittel (60,0 Tsd. Euro) werden für die Sanierung des sog. "Römerturms" dringend benötigt. Denn der ehemalige Bergfried der 1185 erbauten Burg Kemnat ist stark sanierungsbedürftig. Im Jahr 1264 war der letzte Stauferkönig Konradin zu Gast auf der Burg. Das Schloss wurde im 19. Jahrhundert teilweise abgebrochen. Erhalten geblieben sind von der Burganlage der Bergfried, das Amtshaus sowie der 20 Meter östlich gelegene Burgbrunnen mit 24 Metern Tiefe.


 


Sanierung der Kreuzblume der Stadtpfarrkirche Sankt Nikolaus und Sankt Stephan Eggenfelden 


Die Stadtpfarrkirche Eggenfelden Sankt Nikolaus und Sankt Stephan im Landkreis Rottal-Inn ist eine der bedeutendsten spätgotischen Sakralbauten Niederbayerns, der 77 Meter hohe Turm ist von weither sichtbar. Die 4,5 Meter hohe Kreuzblume an der Spitze des Turmes weist deutliche Schäden auf, wie auch Drohnenaufnahmen gezeigt haben, sie ist schon zum Teil heruntergebrochen und derzeit nur notgesichert. Mit den Mitteln (250,0 Tsd. Euro) soll die Sanierung der Kreuzblume unterstützt werden, die besondere hohe Anforderungen stellt.  


 


Sanierung in Sankt Laurentius in Pfaffenhofen (Markt Altomünster, Landkreis Dachau)


Mit den Mitteln (90,0 Tsd. Euro) soll die Filialkirche Sankt Laurentius in Pfaffenhofen, einem Ortsteil des Marktes Altomünster, im Landkreis Dachau saniert werden. Das Kirchendach ist undicht und die wertvolle Ausstattung aus dem 17. Jahrhundert gefährdet. Das Kirchengebäude geht auf einen Vorgängerbau aus dem 13. Jahrhundert zurück. Maßnahmenträger ist die Kirchenstiftung Sankt Laurentius Pfaffenhofen Altomünster. 


 


Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Wiesenfelden


Die Mittel (120,0 Tsd. Euro) werden für die Sanierung der denkmalgeschützten katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Wiesenfelden im Landkreis Straubing-Bogen aus dem 18. Jahrhundert dringend benötigt. Schon im Jahr 2023 musste die Kirche wegen statischer Probleme gesperrt werden. Die Kirche wird nun in drei Bauabschnitten saniert. Maßnahmenträger ist die katholische Kirchenstiftung.


 


Kloster Windberg (94,0 Tsd. Euro)


Das Prämonstratenser-Kloster Windberg wurde nach der Säkularisation vor ca. 1000 Jahren wiederbesiedelt. Die Ordengemeinschaft hat zum Erhalt des historischen Klosterdorfes trotz eines geringen Vermögensstammes außergewöhnlich viel geleistet. Die ehemalige Prälatur soll abschließend saniert und einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden. Dazu sind umfangreiche Voruntersuchungen notwendig. Dafür sollen die Mittel bereitgestellt werden.


 


Ehemaliger Gasthof zum Grünen Baum (Dinkelsbühl)


Der ehemalige Gasthof zum Grünen Baum in Dinkelsbühl ist ein herausragendes Zeugnis bürgerlichen Bauens. Seine seit Jahrhunderten beinahe unveränderte Baugestalt sowie die historische Ausstattung machen das Gebäude zu einem singulären Beispiel mittelalterlicher Bürgerhausarchitektur in der ehemaligen Freien Reichsstadt, das weit über Bayern hinaus für die Forschung von Bedeutung ist. Die Mittel (165,0 Tsd. Euro) sollen der restauratorischen und bauhistorischen Voruntersuchung dienen und dazu beitragen, das Gebäude zu sanieren.


 


Sanierung der Spitalkirche Straubing


Die denkmalgeschützte Spitalkirche, die im Kern aus dem 13. Jahrhundert stammt, wurde früher einerseits vom benachbarten Seniorenwohnheim, aber auch für Gottesdienste der Stadtgemeinde gerne genutzt. Aufgrund loser Putzteile der Deckengewölbe musste sie 2023 gesperrt werden. Die Spitalkirche soll nun renoviert werden, wofür die Mittel in Höhe von 33,0 Tsd. Euro dringend benötigt werden.

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