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Bayerisch-Israelische Beziehungen: Kontakte mit der Knesset vertiefen

03.04.2025 - Antrag |

Initiatoren:
Klaus Holetschek, Michael Hofmann, Winfried Bausback, Tanja Schorer-Dremel, Martin Wagle, Ilse Aigner, Karl Freller, Daniel Artmann, Volker Bauer, Jürgen Baumgärtner, Konrad Baur, Barbara Becker, Andrea Behr, Maximilian Böltl, Robert Brannekämper, Franc Dierl, Alexander Dietrich, Leo Dietz, Alex Dorow, Holger Dremel, Norbert Dünkel, Jürgen Eberwein, Stefan Ebner, Ute Eiling-Hütig, Wolfgang Fackler, Alexander Flierl, Kristan Freiherr von Waldenfels, Thorsten Freudenberger, Sebastian Friesinger, Martina Gießübel, Alfred Grob, Patrick Grossmann, Petra Guttenberger, Josef Heisl, Petra Högl, Thomas Holz, Gerhard Hopp, Thomas Huber, Martin Huber, Melanie Huml, Andreas Jäckel, Björn Jungbauer, Andreas Kaufmann, Manuel Knoll, Jochen Kohler, Joachim Konrad, Harald Kühn, Petra Loibl, Stefan Meyer, Benjamin Miskowitsch, Martin Mittag, Walter Nussel, Stephan Oetzinger, Thomas Pirner, Tobias Reiß, Jenny Schack, Andreas Schalk, Josef Schmid, Helmut Schnotz, Sascha Schnürer, Kerstin Schreyer, Thorsten Schwab, Harald Schwartz, Bernhard Seidenath, Werner Stieglitz, Martin Stock, Karl Straub, Peter Tomaschko, Carolina Trautner, Steffen Vogel, Peter Wachler, Josef Zellmeier, Florian Streibl, Felix Locke, Tobias Beck, Martin Behringer, Martin Brunnhuber, Susann Enders, Stefan Frühbeißer, Johann Groß, Wolfgang Hauber, Bernhard Heinisch, Alexander Hold, Marina Jakob, Michael Koller, Nikolaus Kraus, Josef Lausch, Christian Lindinger, Rainer Ludwig, Ulrike Müller, Michael Piazolo, Bernhard Pohl, Julian Preidl, Anton Rittel, Markus Saller, Martin Scharf, Werner Schießl, Gabi Schmidt, Roswitha Toso, Roland Weigert, Jutta Widmann, Benno Zierer, Felix von Zobel, Thomas Zöller, Katharina Schulze, Johannes Becher, Benjamin Adjei, Andreas Birzele, Cemal Bozo?lu, Markus Büchler, Kerstin Celina, Max Deisenhofer, Gülseren Demirel, Patrick Friedl, Barbara Fuchs, Mia Goller, Andreas Krahl, Ludwig Hartmann, Christian Hierneis, Paul Knoblach, Claudia Köhler, Susanne Kurz, Eva Lettenbauer, Jürgen Mistol, Verena Osgyan, Tim Pargent, Julia Post, Toni Schuberl, Stephanie Schuhknecht, Florian Siekmann, Ursula Sowa, Martin Stümpfig, Gabriele Triebel, Laura Weber, Sabine Weigand, Christian Zwanziger, Holger Grießhammer, Markus Rinderspacher, Volkmar Halbleib, Anna Rasehorn, Doris Rauscher, Arif Ta?delen, Ruth Müller, Horst Arnold, Nicole Bäumler, Florian von Brunn, Martina Fehlner, Christiane Feichtmeier, Sabine Gross, Harry Scheuenstuhl, Simone Strohmayr, Ruth Waldmann, Katja Weitzel

Der Landtag betont die Bedeutung der guten und freundschaftlichen Beziehungen zwischen dem Staat Israel und dem Freistaat Bayern. Die Eröffnung des Bayerischen Büros in Israel und die Einsetzung eines Beauftragten für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus sowie der intensive Austausch in vielen Bereichen - Jugendaustausch, Wissenschaft, Wirtschaft - sind Zeichen der gelebten Verbindung.


Der Landtag pflegt ebenfalls seit vielen Jahren enge Beziehungen zum Staat Israel, nicht zuletzt über die Bayerisch-Israelischen Freundschaftstage.


Vor diesem Hintergrund bekundet der Landtag seinen Wunsch, auf parlamentarischer Ebene die freundschaftlichen Beziehungen und die Zusammenarbeit mit dem Parlament des Staates Israel, der Knesset, zu vertiefen. Die Gründung von bayerisch-israelischen Parlamentariergruppen, ein regelmäßiger Austausch, gegenseitige Besuche sowie die Durchführung gemeinsamer interparlamentarischer Projekte und gemeinsamer Aktivitäten können die Beziehungen stärken. Diese Vertiefung kann auch in einer Übereinkunft niedergelegt werden.



Trotz der dunklen Vergangenheit verbindet heute eine Freundschaft den Staat Israel mit dem Freistaat Bayern. In München unterhält Israel seit 2011 das einzige Generalkonsulat in einem Land der Europäischen Union. Beide Länder verbinden gemeinsame Werte. Zwischen den beiden Ländern gibt es enge Verbindungen, auch auf parlamentarischer Ebene. Diese guten Beziehungen könnten durch eine engere Zusammenarbeit zwischen den Parlamenten - Knesset und Landtag - und regelmäßige Kontakte vertieft werden. Die Einrichtung von beidseitigen Parlamentariergruppen und die Möglichkeit gemeinsamer Projekte könnte auch in einer schriftlichen Übereinkunft niedergelegt werden, auch wenn solche Vereinbarungen zwischen einem Parlament eines Bundeslandes und einem nationalen Parlament sehr selten sind. Der Landtag bittet seine Präsidentin, das Gespräch mit der Knesset über eine solche vertiefte Zusammenarbeit zu suchen.


In diesem Jahr können Israel und Deutschland das 60jährige Bestehen offizieller diplomatischer Beziehungen feiern, die damals von Premierminister Ben-Gurion und Bundeskanzler Adenauer aufgenommen wurden. Am 8. April 2025 wird der nächste bayerisch-israelische Freundschaftstag im Landtag stattfinden. Diese beiden Anlässe könnten den Startschuss für eine solche vertiefte Freundschaft mit der Knesset bieten.

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