Antragssuche

Olympische und Paralympische Spiele wieder nach München 2036, 2040 oder 2044 holen

13.10.2026 - Antrag |

Initiatoren:
Klaus Holetschek, Holger Dremel, Martin Stock, Winfried Bausback, Maximilian Böltl, Norbert Dünkel, Jürgen Eberwein, Thorsten Freudenberger, Alfred Grob, Petra Guttenberger, Josef Heisl, Thomas Holz, Gerhard Hopp, Thomas Huber, Andreas Jäckel, Björn Jungbauer, Jochen Kohler, Thomas Pirner, Karl Straub, Josef Zellmeier, Florian Streibl, Felix Locke, Bernhard Heinisch, Martin Behringer, Martin Brunnhuber, Susann Enders, Stefan Frühbeißer, Johann Groß, Wolfgang Hauber, Alexander Hold, Marina Jakob, Nikolaus Kraus, Josef Lausch, Christian Lindinger, Rainer Ludwig, Ulrike Müller, Michael Piazolo, Bernhard Pohl, Julian Preidl, Anton Rittel, Martin Rosenberger, Markus Saller, Martin Scharf, Werner Schießl, Gabi Schmidt, Johanna Schramm, Roswitha Toso, Roland Weigert, Jutta Widmann, Benno Zierer, Felix von Zobel, Thomas Zöller, Katharina Schulze, Johannes Becher, Max Deisenhofer, Ludwig Hartmann, Claudia Köhler, Verena Osgyan, Stephanie Schuhknecht, Jürgen Mistol, Tim Pargent, Andreas Birzele, Cemal Bozo?lu, Gülseren Demirel, Toni Schuberl, Florian Siekmann, Holger Grießhammer, Volkmar Halbleib, Anna Rasehorn, Doris Rauscher, Arif Ta?delen, Markus Rinderspacher, Nicole Bäumler, Christiane Feichtmeier, Ruth Müller, Horst Arnold, Florian von Brunn, Martina Fehlner, Sabine Gross, Harry Scheuenstuhl, Simone Strohmayr, Ruth Waldmann, Katja Weitzel

Der Landtag begrüßt ausdrücklich die Entscheidung der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes e. V. (DOSB) am 26.09.2026, sich mit München als nationalem Bewerbungsstandort um Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 zu bewerben. Er dankt allen Beteiligten der Landeshauptstadt München und des Freistaats Bayern für die bisher geleistete hervorragende Arbeit am Konzept sowie für den politischen Schulterschluss.


 


Der Landtag bekräftigt die politische Geschlossenheit, mit der er hinter der Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 steht. Die Olympiabewerbung setzt einen Impuls für den gesamten Sport, für Vereine, Breitensport, Schulsport und Sportinfrastruktur, den es gezielt für die weiteren Schritte zu nutzen gilt. Der Landtag ist davon überzeugt, dass die Bewerbung international nur erfolgreich sein kann, wenn alle Beteiligten engagiert und partnerschaftlich zusammenwirken, und fordert die Staatsregierung dazu auf,


 


-       die bisherige ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen der Landeshauptstadt München und dem Freistaat Bayern intensiv fortzuführen und gemeinsam das Bewerbungskonzept im internationalen Bewerbungsprozess weiterzuentwickeln


 


und


 


-       die notwendigen Abstimmungen zwischen DOSB, Bund, Freistaat Bayern und Landeshauptstadt München - insbesondere im Hinblick auf die gemeinsame Finanzierungsverantwortung und die erforderlichen infrastrukturellen Maßnahmen - zeitnah vorzunehmen.



Die Entscheidung der Stimmberechtigten im Deutschen Olympischen Sportbund, der die Bayerische Landeshauptstadt als deutsche Bewerberin für Olympische und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 am 26.09.2026 gewählt hat, ist als großer Vertrauensbeweis zu bezeichnen. Das Konzept hat nicht nur die Münchnerinnen und Münchner überzeugt, die sich bereits im vergangenen Jahr mit großer Mehrheit hinter die Bewerbung gestellt haben, sondern auch ganz Sportdeutschland. München und Bayern stehen für Spiele mit Herz und eine einzigartige internationale Strahlkraft. München setzt hierbei auf eine Bewerbung, die auf vorhandene und bewährte Sportstätten setzt, auf kurze Wege, Nachhaltigkeit und vor allem auf die Begeisterung der Menschen. Alle Sportstätten der Olympischen Spiele von 1972 werden noch heute genutzt. Dies zeigt eindrucksvoll, wie olympisches Erbe nachhaltig gelebt werden kann.


 


München genießt international höchstes Ansehen als Sportmetropole. In einem aktuellen weltweiten Sportstädte-Ranking belegt München Platz neun und ist damit die einzige deutsche Stadt unter den Top Ten der Welt. Die Vergabe der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2031 und des Champions-League-Finales 2028 unterstreichen zusätzlich diese internationale Strahlkraft.


 


Die nationale Entscheidung ist ein wichtiger Meilenstein, aber noch nicht das Ziel. Jetzt beginnt die internationale Bewerbung. Jetzt gilt es, gemeinsam das Internationale Olympische Komitee zu überzeugen. Dafür wird weiterhin der Schulterschluss zwischen der Landeshauptstadt München und dem Freistaat Bayern, dem Bund, der Wirtschaft und dem organisierten Sport, unseren Athletinnen und Athleten und vor allem den vielen Menschen, die diese Bewerbung unterstützt haben und weiter mitgestalten wollen, gebraucht.-

Zurück zur Übersicht